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Dr.Bernhard Nickl und Bundestagsabgeordneter Jochen Welt

 

 

 

 

 

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Übergabe von Objekten aus dem "Fürstentum Saccharose" im Zucker-Museum

Veranstaltung im Rahmen der Feiern zu "100 Jahre Zucker-Museum"

13.08.2004, 14:00h

Der Bundestagsabgeordnete Jochen WELT (SPD) Diplomsozialwissenschaftler Mitglied des Bundestages seit 1990; seit 2. Dezember 1998 Beauftragter der Bundesregierung für Spätaussiedlerfragen wird am Freitag, dem 13.08.04 um 14.00 Uhr im Zucker-Museum Berlin als Vorbote für die Feiern zum hundertjährigen Jubiläum des Museums einen Silberschatz an dessen Leiter Dr. Bernhard Nickl übergeben.

Die feine Handwerkskunst aus Recklinghausen ist Ausstellungsbestandteil der Sonderausstellung "Voll Süß" zum hundertjährigen Jubiläum des Zucker-Museums. Eingebunden in eine märchenhafte Geschichte rund um das imaginäre Fürstentum Saccharose. Es sind fünf filigrane Figuren aus Silber: Der Schatz des Schloß Rübenstein.

Hergestellt wurde der Schatz in Recklinghausen vom Handwerksbetrieb Zahntechnik Jörg Bressem. Er besteht aus außergewöhnlich phantasievoll gestalteten Einzel- und Liebhaberstücken:

  • einem "Absinthoktopus"
  • einem Schwurstab für süße Geheimnisse
  • einem Zuckerfisch auf Rädern
  • einem Petit four-Ständer
  • einer Zuckerwaage für zwei Herzen im Gleichgewicht

Das Mittelstück des Schwurstabes wurde in handwerklicher Kooperation als Sonderanfertigung von Herrn Thomas Grothe, einem Mitarbeiter des Zucker-Museums, aus gezogenem Zucker hergestellt.

Weitere Termine:
Gartenfest am 28. August 200 ab 18:00 Uhr - Ausstellungseröffnung "Voll Süß"

Veranstaltungsort:
Zuckermuseum Berlin, Amrumer Straße 32, 13353 Berlin
Tel.: 030/314 27-574
Fax: 030/314 27-586
E-mail: zuckermuseum@berlin.de

Rede Jochen Welt, MdB am 18.08.2004

Gerne bin ich heute ins Zuckermuseum gekommen.

Der heutige Besuch war Anlass für mich, mich einmal ernsthafter mit den süßen Dingen des Lebens zu beschäftigen: Der Wunsch nach süßem Geschmack zählt zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Das Wort "süß" wird mit Positivem oder Genuss in Verbindung gebracht.

In der Dichtung und im täglichen Sprachgebrauch ist süß ein Ausdruck des Entzückens, des Genusses und des besonderen Erlebens. Man spricht von "süßen Wonnen", der "süßen Qual". Die "süße Maus" und der "süße Schatz" sind beliebte Kosenamen.

Wer würde seine Liebste oder seinen Liebsten schon als Salzbrezel bezeichnen?

Zucker versüßt das Leben. Zucker kann aber mehr als süßen:

Für den Menschen ist Zucker ein wichtiger Energielieferant. Zucker ist Nährstoff und Genussmittel zugleich, enthält aber keine Vitamine oder Mineralien. Im Übermaß genossen ist er sogar ungesund. Wie bei allen guten Dingen gilt also: Maßhalten!

Zucker kann konservieren, Vitamin C stabilisieren und ist einer der wichtigsten Geschmacksverstärker. Die berühmte Prise Zucker darf an vielen Gerichten nicht fehlen. Zucker verbessert die Laune.

Zucker ist ein Allround-Talent.

Kein Wunder also, dass es sogar ein Zuckermuseum gibt.

Das Museum feiert in diesem Jahr sein 100jähriges Bestehen.

Es freut mich ganz besonders, dass ich heute gleichsam als Vorbote für die Feierlichkeiten einen Silberschatz an den Leiter des Museums, Herrn Dr. Nickl, überreichen darf.

Umso mehr freut es mich, dass der Schatz in meiner Heimat Recklinghausen hergestellt worden ist.

Nicht der Schatz aus dem Silbersee - sondern der Silberschatz aus Recklinghausen - könnte man sagen.

Er besteht aus 5 phantasievoll gestalteten Einzelstücken mit ebenso phantasievollen Namen: Absinthoktopus, Schwurstab für süße Geheimnisse, Zuckerfisch auf Rädern, Petit-Four Ständer, Zuckerwaage für zwei Herzen im Gleichgewicht.

Entworfen und in Wachs modelliert wurde der Schatz von dem in Recklinghausen geborenen Künstler Uwe Bressem. Seinen immer noch in Recklinghausen ansässigen Bruder konnte er für die schwierigen Gussarbeiten gewinnen.

Hier waren wohl tatsächlich "zwei Herzen im Gleichgewicht", wenn man das Ergebnis betrachtet. Nicht vergessen möchte ich hierbei den Mitarbeiter des Zuckermuseums Thomas Grothe, der einen süßen Anteil am Mittelteil des Schwurstabes hat.

Ich bin sicher, dass die "Schmuckstück"` im Zuckermuseum auf viele Bewunderer stoßen werden.

Ihnen, Herr Dr. Nickl, darf ich den Schatz heute mit den besten Grüßen aus meiner Heimat zu treuen Händen überreichen.

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